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Start / Etappen im Detail

Die vier Etappen im Detail

Jeder See der Schlaufe hat eine eigene Geschichte — vom Ursprung des Namens Interlaken bis zur steilsten Zahnradbahn der Welt am Pilatus.

Rapperswil am Zürichsee mit Schloss auf dem Lindenhof-Hügel und der langen Holzbrücke über den See

Zürich — Start und Ziel am Zürichsee

Zürichsee

Altstadt und Bahnhofstrasse

Die Zürcher Altstadt teilt sich beidseits der Limmat in die Rathaus- und die Lindenhofseite, mit der Bahnhofstrasse als zentraler Fussgängerachse zwischen Hauptbahnhof und See. Für die Schlaufe lohnt sich ein früher Start: Wer vor 9 Uhr losfährt, umgeht sowohl den Zürcher Pendlerverkehr als auch die Parkplatzsuche in der Innenstadt.

Quelle: Wikipedia

Abstecher nach Rapperswil

Ein knapp 40-minütiger Umweg ans Südufer des Zürichsees führt nach Rapperswil, bekannt als "Rosenstadt" — von Mai bis Oktober blühen dort über 20.000 Rosen in den Stadtgärten, zwei davon zieren auch das Stadtwappen. Über der Altstadt thront das Schloss Rapperswil, gegen Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und seither mehrfach umgebaut, heute mit einem Polen-Museum. Am See beginnt zudem die mit 841 Metern längste Holzsteg-Brücke Europas, die nach Hurden auf der gegenüberliegenden Seeseite führt.

Quelle: Wikipedia

Parkieren in der Altstadt

Die Zürcher Innenstadt ist grösstenteils blaue Zone oder autofrei; für einen Zwischenstopp vor der Weiterfahrt bieten sich die bewirtschafteten Parkhäuser am Rand der Altstadt an (z. B. beim Hauptbahnhof), nicht die Strassenparkplätze selbst, die meist Anwohnern vorbehalten sind.

Die Kapellbrücke in Luzern über der Reuss mit dem Wasserturm und der Altstadt im Hintergrund

Luzern — Kapellbrücke und der Vierwaldstättersee

Vierwaldstättersee

Die Kapellbrücke

Die im 14. Jahrhundert erbaute, überdachte Holzbrücke über die Reuss gilt als die älteste erhaltene Holzbrücke ihrer Art in Europa und ist mit dem achteckigen Wasserturm der meistfotografierte Punkt der Stadt. Ein kurzer Fussweg von dort führt zur Anlegestelle der Vierwaldstättersee-Schiffe, falls für die Weiterfahrt noch Zeit für eine kurze Rundfahrt auf dem See bleibt.

Quelle: Wikipedia

Rigi — die "Königin der Berge"

Von Vitznau am Seeufer aus fuhr am 21. Mai 1871 Europas erste Bergbahn auf die Rigi — konstruiert vom Schweizer Ingenieur Niklaus Riggenbach, der die Eröffnungsfahrt selbst steuerte. Bereits im vierten Betriebsjahr, 1874, beförderte die Zahnradbahn über 100.000 Fahrgäste und galt damit als Weltsensation. Das Zahnstangensystem von 1871 ist bis heute im Einsatz.

Quelle: Wikipedia

Pilatus — die steilste Zahnradbahn der Welt

Auf der gegenüberliegenden Seeseite führt ab Alpnachstad die 1889 eröffnete Pilatusbahn mit bis zu 48 % Steigung auf den 2.073 Meter hohen Gipfel — die weltweit steilste Zahnradbahn. Möglich macht das ein von Ingenieur Eduard Locher entwickeltes System mit beidseitig eingreifender Zahnstange, das ein Entgleisen bei diesem Gefälle verhindert. Die rund 4,6 km lange Strecke überwindet über 1.600 Höhenmeter in etwa einer halben Stunde bei 9 km/h.

Quelle: Wikipedia

Interlaken auf der schmalen Landzunge zwischen Thunersee und Brienzersee, im Hintergrund die Berner Alpen

Interlaken — zwischen zwei Seen

Thunersee & Brienzersee

Woher der Name kommt

Interlaken bedeutet wörtlich "zwischen den Seen" und liegt auf dem sogenannten Bödeli, einer flachen Schwemmlandebene zwischen dem Thunersee im Westen und dem Brienzersee im Osten, durchflossen von der Aare. Geologisch waren beide Seen vor rund 10.000 Jahren noch ein einziges grosses Gewässer, der Wendelsee — erst die Geröllablagerungen der Flüsse Lütschine und Lombach schoben sich dazwischen und teilten ihn in zwei Seen.

Quelle: Wikipedia

Thunersee vs. Brienzersee

Die beiden Seen wirken trotz ihrer Nähe sehr unterschiedlich: Der Thunersee öffnet sich nach Nordwesten und ist von drei Schlössern an seinen Ufern gesäumt, während der kleinere Brienzersee mit seiner smaragdgrünen Farbe eher an einen norwegischen Fjord erinnert. Seit 1835 verkehren Dampfschiffe auf dem Thunersee, seit 1839 auch auf dem Brienzersee — beide Routen lassen sich bei einer längeren Pause noch heute mit historischen Schiffen befahren.

Quelle: Wikipedia

Der Brünigpass

Die Passstrasse zwischen Luzern und Interlaken über den Brünig wurde 1861 eröffnet und ist bis heute die kürzeste Strassenverbindung zwischen den beiden Orten, mit einem Scheitelpunkt auf 1.008 Metern. Ein Tunnelabschnitt der parallel verlaufenden Bahnstrecke dreht sich dabei sogar um volle 360 Grad, um Höhe zu gewinnen. Anders als viele Hochalpenpässe bleibt der Brünig ganzjährig offen, kann im Winter aber Schneeketten erfordern.

Quelle: Wikipedia

Schloss Chillon auf einer kleinen Insel am Genfersee, im Hintergrund die schneebedeckten Alpen

Genfersee-Region — Montreux, Chillon und Lavaux

Genfersee

Schloss Chillon

Das Wasserschloss bei Veytaux, erstmals zwischen 1005 und 1160 urkundlich erwähnt, nutzt sowohl den See als auch einen künstlichen Wassergraben zwischen einer kleinen Insel und dem Ufer als Verteidigung. Weltberühmt wurde es 1816, als der britische Dichter Lord Byron das Schicksal des dort inhaftierten Genfer Priors François Bonivard zur Vorlage seines Gedichts "The Prisoner of Chillon" machte — Byron ritzte seinen Namen eigenhändig in eine der sieben Kerkersäulen, die bis heute zu sehen ist. Mit rund 42 Räumen ist Chillon das meistbesuchte historische Gebäude der Schweiz.

Quelle: Wikipedia

Die Weinterrassen von Lavaux

Nördlich des Sees erstrecken sich auf rund 30 Kilometern die terrassierten Weinberge von Lavaux, seit Juli 2007 UNESCO-Welterbe. Die heutigen Terrassen gehen auf das 11. Jahrhundert zurück, als Benediktiner- und Zisterzienserklöster die Hänge zu bewirtschaften begannen; das Kernareal umfasst 830 Hektaren, dazu kommt eine Pufferzone von weiteren rund 1.400 Hektaren. Angebaut wird überwiegend die Rebsorte Chasselas.

Quelle: Wikipedia

Montreux Jazz Festival

1967 von Claude Nobs, René Langel und Géo Voumard gegründet, begann das Festival als dreitägige Veranstaltung in einem Veranstaltungsgebäude direkt am Seeufer, mit dem Charles Lloyd Quartet als Eröffnungsact. Aus dem ursprünglichen Jazz-Fokus wurde über die Jahrzehnte ein zweiwöchiges Festival mit Rock, Soul und Pop — heute nach dem Montreal International Jazz Festival das zweitgrösste Jazzfestival der Welt.

Quelle: Wikipedia